Produktion

Glasherstellung

Die Hauptanforderungen an den ganzen technologischen Betriebsablauf und an die Ausstattung sind Kontinuitätsstabilität des Betriebes und die Zuverlässigkeit bei der Arbeitsausführung, minimale Ausschüsse an Rohrmaterialien und minimale Abweichungen der Parameter von ihrem reglementierten Niveau.

Das Flachglas wird mit dem Verfahren der thermischen Formung auf einem flüssigen Zinnbad erzeugt. Dank diesem wird es mit der stabilen Dicke, der exklusiven Glattheit und den fehlenden optischen Defekten charakterisiert. Ein solcher Betriebsablauf ermöglicht, dem Glas die notwendigen Eigenschaften bereits in der Fertigungsstufe zu geben. Dieses Verfahren umfasst folgende Hauptbetriebsabläufe:

- die Verarbeitung der Rohmaterialien und die Vorbereitung des Beschickungsgutes,

- das Glasschmelzen im Glasschmelzofen,

- die Formung des Flachglases  auf einem flüssigen  Zinnbad,

- die Wärmebehandlung im Kühlofen,

- mehrere Endverfahren, welche das Schneiden  des Flachglases auf die benötigte Formate, das Aufbringen von Einsatzmaterialien, die Verpackung und die Verladung umfassen.

Die Glasproduktion (die thermische Formung des Flachglases  auf einem flüssigen  Zinnbad)

Die Vorbereitung des Beschickungsgutes

Das Beschickungsgut für die Produktion des Flachglases wird in der Betriebshalle für Dosierung und Mischung mithilfe von automatischen Dosierungsgeräten, des Sammelförderers und des Mischers des Beschickungsgutes vorbereitet. Die Vorbereitung des Beschickungsgutes wird automatisch durchgeführt.

Das Schmelzen des Glases im Glasschmelzofen

Im Werk befindet sich ein Glasschmelzofen, der ununterbrochen läuft und Maßnahmen zur Intensivierung der Betriebsabläufe des Glasschmelzens ergreift.  Der Ofen hat ein System, das den Stand der Glasmasse, den Druck des Glasmediums, die Regelung der Richtung der Flamme und das Verhältnis zwischen Gas und Luft automatisch regelt. Über dem Glasschmelzofen befinden sich zwei Kessel zur Verwertung von Abgasen.

Die Flachglasformung auf der Zinnschmelze

Das flüssige Glas wird nach dem Schmelzen auf die Oberfläche eines flüssigen Zinnbads (engl. floating) aufgegossen. Die Temperatur ist dabei über 1000 Grad. Dadurch entstehen zwei ideale, parallele Oberflächen.

Die Wärmebehandlung im Kühlofen.

Nach dem Zinnbad wird das Glas in Form eines Bandes, das bereits gehärtet ist, in den Kühlprozess überführt. Der kontrollierte Kühlprozess ist bei der industriellen Produktion von entscheidender Bedeutung.

Das Kühlungsverfahren dauert bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Glaszustand dieses schneiden und verarbeiten lässt. Das im Betrieb eingesetzte System der Kontrollmesstechnik und der Automatik ermöglicht, die stationäre Kontrolle der Temperatur der Ofenzonen und die Geschwindigkeit der Beförderung des Glasbandes zu sichern.

Die Endverfahren

Die Endverarbeitung des Glases erfolgt auf der Linie der Verarbeitung, welche für minimale Verluste sorgt. Das gekühlte Glasband wird auf automatisierten Tischen entsprechend den benötigten Formaten geschnitten. Das Schneiden und das Abbrechen der Kanten erfolgt auf einem Förderer, danach werden die Einsatzmaterialien angebracht. Die Fertigerzeugnisse werden verpackt und verladen. Die Verfrachtung der Fertigerzeugnisse erfolgt unmittelbar ab dem Gelände des Werkes mit der Eisenbahn oder dem Kraftwagentransport.

Die Qualität des Flachglases entspricht den Weltstandards!